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Freiwillige Feuerwehr

Rabenstein

 

Unsere Feuerwehrkommandanten  1881 bis heute
 
Moritz Markl
Johann Voglhuber
Josef Weissensteiner
Franz Ihrybauer
Franz Seidl
Franz Karner
Rudolf Steinwendtner
Peter Strasser
Karl Kramer
Karl Pönisch
Peter Reisenhofer
Willibald Hör
Johann Rudolf Schönbäck
Georg Haslinger

 

 

 
 

 


1939 - 1945
1945 - 1962
1962 - 1972
1972 - 1986
1986 - 1990
1990 - 2006
2006
- 2012
2012

 

Die Chronik
der Freiwilligen Feuerwehr Rabenstein
1881 - 2001

 

Wohl schon viele Jahre lang wird der Wunsch nach einer Feuerwehr vorhanden gewesen sein, weil sich die privaten Hilfsaktionen zumeist zwar als gut gemeint, schließlich aber als zwecklos erwiesen und die Retter hilflos zusehen mussten, wie Hab und Gut – eigenes oder fremdes – ein Raub der Flammen wurden.    

Allein die Gründung einer Feuerwehr ließ auf sich warten. Obwohl die Ansicht von der Zweckmäßigkeit, ja sogar von der Notwendigkeit einer solchen Institution schon weit verbreitet war, der damalige Bürgermeister von Rabenstein, Gräffer, in der Ausschusssitzung des Gemeinderates am 23. Mai 1880 in einem Antrag 200 Gulden als „Starthilfe“ vorsah und sich einflussreiche Leute wie etwa der Ortspfarrer P. Dominicus Freysinger dafür verwendet hatten, wollte der entscheidende Schritt zur Gründung einer „Freiwilligen Feuerwehr“ nicht gelingen.       

Umso erstaunter ist man, wenn man erfährt, dass dies dann bereits ein Jahr darauf der Fall war. Was dieses so rasche Zustandekommen letztlich bewirkt hat, verschweigt die Geschichte jedoch.                       

Sind auch die Ursachen unbekannt, so erfahren wir dennoch sehr genau vom Ereignis der Gründung:
„1881: In der Sitzung vom 13. November genehmigt der Gemeindeausschuss die Statuten der Feuerwehr Rabenstein, und mit Zuschrift vom 4. Dezember erfolgt die offizielle Anerkennung des Vereins durch die k.k. niederösterreichische Statthalterei. Die Satzungen der neuen Organisation sind in 18 Paragraphen zusammengefasst. Als erster Hauptmann der Feuerwehr amtierte Moritz Markl, Hauptmannstellvertreter ist Franz Wurm.“
Hiezu sei noch erwähnt, dass es sich bei den Genannten um sehr einflussreiche Persönlichkeiten des Ortes handelte. Herr Moritz Markl war Fabrikbesitzer in Dorf Au Nr. 30, Herr Franz Wurm Tischlermeister, der überdies von 1873 bis 1876 das Amt des Bürgermeisters bekleidete.

Nun also hatte man eine ortseigene Feuerwehr!

Die Liste der selbstlosen Helfer ist uns leider nicht bekannt, doch darf man mit Sicherheit annehmen, dass sich die Namen kaum von denen unterschieden haben, die bereits bisher bei der Brandbekämpfung mitgewirkt hatten. Wiederholt lässt sich ja feststellen, dass nur spontane Aktionen der Belegschaften von Betrieben, die betroffen wurden, die einzige Hilfe waren.

Die Feuerwehr im Dienst an der Bevölkerung!

Waren für ihre Gründung wahrscheinlich primär die großen Brandkatastrophen des Ortes ausschlaggebend, so sah die Feuerwehr stets auch ihre Aufgabe darin, auch außerhalb des Ortsbereiches zu helfen, wo dies notwendig und möglich erschien.

Dass sie ihre Bewährungsprobe in dieser Hinsicht bald nach der Schaffung, nämlich 1888, zu bestehen hatte, durfte ja niemand annehmen! 

Über dieses Ereignis im erwähnten Jahr berichtet P. Albert Faber in der Pfarrchronik:
1888. Am 8. Februar um 12.00 Uhr nachts wurde die Mühle des Franz Berger in Tradigist Nr. 8 durch böswillige Hand in Brand gesetzt und nur dem Zusammenwirken der beiden Feuerwehren von Rabenstein und Kirchberg gelang es, das Einbrennen zu verhindern und das Mühlwerk zu retten. Das Rindvieh wurde in Sicherheit gebracht, sechs Schweine verbrannten.“

1891. Unter den vielen Gewittern des Hochsommers wäre das am 23. Juli nachmittags um ½ 2 Uhr in aller Wucht hereingebrochene für Rabenstein bald sehr verhängnisvoll geworden. Der Blitz schlug in das sogenannte Ledererhaus (es handelt sich um das Haus Markt Nr. 9) ein, im Nu standen dieses sowie das Nachbarhaus des Anton Steinwendtner in hellen Flammen. Nächst der Hilfe Gottes war es dem in Strömen herabfallenden Platzregen, der günstigen Windrichtung und dem thätigen Zusammengreifen von Feuerwehr und Bevölkerung zu verdanken, daß ein unsäglich großes Feuerunglück nicht den ganzen Markt heimgesucht hat. Den Verunglückten wurde reichlich Hilfe zu Theil.“

Liest man von Feuerwehreinsätzen, so taucht in uns meist das gewohnte Bild auf, in dem nach Sirenengeheul die Feuerwehrmänner mit ihren Fahrzeugen zum Gerätehaus eilen, ihre „Einsatz-Anzüge“ überstreifen und raschest mit den Einsatzfahrzeugen zum Einsatzort fahren. Um wie viel anders und bei weitem mühevoller muss ein Einsatz wie der vorhin dargestellte gewesen sein! Einen großen Fortschritt mag es daher bedeutet haben, als am 24. August 1902 das neue Spritzenhaus eingeweiht wurde.

Je weiter man den Verlauf des 19. Und vor allem des 20. Jahrhunderts verfolgt, umso deutlicher macht sich der Einfluss der Technik auf allen Bereichen des Lebens bemerkbar. Also musste auch die Technik in der Brandbekämpfung Einzug halten, um einer Katastrophe wirksam begegnen zu können! Nicht zuletzt diesem Umstand verdankt die Feuerwehr ihren nach und nach besser werdenden Ausrüstungsstand. Natürlich spielte da aber auch das ständig wachsende Verständnis breiter Schichten der Bevölkerung für Belange der Feuerwehr und ihre Anliegen mit.

Der Beginn des ersten Weltkriegs hatte allerdings den Ausbau der Feuerwehr um Jahre zurückgeworfen!

Und dennoch – die Feuerwehr existierte und führte einen, wenn auch nicht immer erfolgreichen, Kampf gegen Flammen und andere Gefahren. Nach verschiedenen Bränden bei den Anwesen Königsbach 5 (Manglberg), Dorf Au 3 und in der Lagerkirche im Lager Steinklamm mit eher glimpflichen Ausgang, erlebte Rabenstein im Jahr 1923 die schlimmste aller Feuerkatastrophen seiner neueren Geschichte. 

Über dieses Ereignis heißt es in der Pfarrchronik:

1923. Am Sonntag, dem 29. Juli entstand um 11.00 Uhr vormittags eine große Feuersbrunst in dem Holzgewerke Sühsmann (ehemals Mühle Mühlbacher). Der herrschende Sturmwind trug die Flammen weiter und ergriff, von der herrschenden Dürre gefördert, die Häuser 6 (Kumper), 7 (Birgfellner), 43 (Karner Kaufmannshaus), 8 (Karner Inwohnerhaus), von welchen 7 und 8 total verbrannten, 6 und 43 zum Teile“

Es fielen auch die zwei Häuser des Josef Dangl, Nr. 41 und 42, dem Feuer zum Opfer, sie wurden von demselben ergriffen als der Besitzer eben als Feuerwehrmann bei der Löschung in Dorf Au beteiligt war. Der Mangel an Wasser verzögerte sehr das Rettungswerk; wäre nicht so viel Hilfe von auswärts (Spritzen von Hofstetten, Steinklamm, Kirchberg, Traisen, Bischofstetten und die Auto-Spritzen von Loosdorf, Hürm, St. Leonhard am Forst, zwei von St. Pölten, Ober-Grafendorf) gekommen, so wäre das Unglück ein überaus großes geworden. Das Flugfeuer kam bis nach Deutschbach hinein.

Bereits drei Jahre nach dem Brand in Dorf Au drohte ein Großfeuer, das in der Zementfabrik Steinschall in Tradigist ausbrach, sämtliche Häuser dort einzuäschern. Aus einer Niederschrift über dessen Hergang ist zu entnehmen, dass wiederum durch massiven Einsatz der Nachbarwehren im Zusammenwirken mit der einheimischen Wehr eine Ortschaft gerettet werden konnte. Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass man nun eiligst daran ging – wohl unter dem Eindruck der vorgenannten Ereignisse – die Feuerwehr verstärkt technisch aufzurüsten.

Schon bald danach, am 24. Juli 1927, ging ein von den Verantwortlichen der Wehr lang gehegter Wunsch in Erfüllung. An diesem Tage konnte eine Autospritze geweiht und von der Feuerwehr Rabenstein übernommen werden.

1931.Am 2. August wurde das 50. Bestandsjahr der Feuerwehr Rabenstein gefeiert, mit Gottesdienst und Heldenehrung, auch die verstorbenen Mitglieder und Gründer der Feuerwehr hatte man nicht vergessen. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass dieses Fest einen Ehrenplatz in der Vereinsgeschichte – damals war die Feuerwehr noch als Verein und nicht als Körperschaft eingestuft – einnimmt.

Der Zweite Weltkrieg:In noch viel stärkerem Ausmaß als der Erste Weltkrieg griff er in alle Bereiche des Lebens ein, fast alle Aktionen hatten sich ihm unterzuordnen. Wem konnte man es da verdenken, wenn er trachtete, zunächst die eigenen Interessen zu wahren? Dennoch wurde versucht, auch das Leben bestehender Institutionen aufrecht zu erhalten, auch das der Feuerwehr.

Vielfach unbekannt dürfte daher sein, dass die Gemeinde Rabenstein unter Bürgermeister Hans von Neuburg am 19. Dezember 1942 an die Feuerwehrgeräte- und Spritzenfabrik Konrad Rosenbauer den Auftrag zur Lieferung eines „Leichten Löschgruppenfahrzeuges“ der Marke „Mercedes Benz“ samt zugehörigem Aufbau und eine tragbare Kraftspritze samt Einachsenanhänger erteilte.  Bis zum tatsächlichen Erhalt war es allerdings ein weiter Weg!

1945 – Fast ein Neubeginn!

Mit Kriegsende waren neue Befehlshaber gekommen, die ihre Herrschaftsansprüche ebenso geltend machten wie ihre Vorgänger, dagegen waren unerschütterliche Politiker bemüht, ein neues Österreich zu bauen. Ihrem Beispiel folgend, begannen vielerorts Männer, die Feuerwehren neu zu formieren und zu organisieren.

Der Mann, dem diese Arbeit in unserem Ort besonders am Herzen lag, war der langjährige Hauptmannstellvertreter der Vorkriegszeit Peter Strasser. In ihm fand die Wehr einen verantwortungsbewussten und unermüdlichen Organisator, und schon in der Sitzung vom 30. Mai 1945 erfolgte die „Wiedergeburt“ der Freiwilligen Feuerwehr Rabenstein.

Mit einem Rundschreiben vom 22. September 1945 wandte sich das Kommando der Feuerwehr an die Bevölkerung und bat um Geldspenden zur Anschaffung von Inventargegenständen.

Außerdem war daran gedacht, ein demoliertes Auto herzurichten, mit dem im Bedarfsfalle auch Krankentransporte durchgeführt werden sollten. Gleichzeitig warb die Feuerwehr bereits um unterstützende Mitglieder.

Der bisher verwendete Feuerwehrwagen war zu Kriegsende beschlagnahmt worden, daher stellte die Ortsfeuerwehr bei der Staatskanzlei für Heerwesen in Wien den Antrag, man möge ihr einen ungarischen PKW der ehemaligen Wehrmacht, Marke „Wanderer W24“, überlassen; die erforderlichen Reparaturen wurden nach Erhalt in der Werkstätte des Herrn Nurscher durchgeführt.

Als, zu diesem Zeitpunkt, einzige uniformierte Organisation beschloss die Freiwillige Feuerwehr, die Tradition früherer Jahre wieder aufzunehmen und an der Fronleichnamsprozession am 20. Juni teilzunehmen. Die Freiwillige Feuerwehr Tradigist wurde hiezu eingeladen. Gleiches galt auch für den Kirchgang zu Allerheiligen.

Im Mai 1947 vollzog sich eine Umorganisation im Feuerwehrwesen. Die bis dorthin existierenden kleineren Bezirksverbände wurden an den Bezirksverband St. Pölten angeschlossen und für die gewesenen Bezirksverbände „Gebietskommandos“ eingesetzt. Das Erbe des Bezirksverbandes Kirchberg trat das Gebietskommando Nr. 7 an, dessen Kommandant Franz Trimmel aus Kirchberg war. Für die Agenden der Feuerwehr auf Landesebene wurde ein Landesfeuerwehrkommando geschaffen. In einer Verlautbarung vom 7. Juni 1947 wurde die Neugliederung des Bezirksfeuerwehrkommandos bekanntgegeben, wonach Rabenstein dem Feuerwehrabschnitt Kirchberg unterstand.

Dem Feuerwehrauto „Wanderer“ folgte der Mannschaftswagen „Horch V8“ und nicht einmal ein Jahr darauf wurde der Feuerwehr Rabenstein am Montag, dem 4. August in Wiener Neustadt ein KFZ  der Marke „Fordson“ zum Kostenpunkt von ATS 3.050, übergeben.

1953 wurde der Mannschaftswagen „Fiat“ zum Preis von ATS 4.700 erworben, der damit den „Fordson“ ablöste. Ohne Zweifel spricht diese Tatsache einerseits für ein sehr aktives Kommando, andererseits gleichermaßen für die Spendenfreudigkeit der Bevölkerung von Rabenstein.

Der Sommer 1954 hatte unserem Land schwere Unwetter beschert, die beträchtlichen Schaden anrichteten. In die allerorts anlaufenden Hilfsaktionen schalteten sich auch die Feuerwehren Niederösterreichs ein.

Bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag, dem 26. März 1955, standen auch Neuwahlen auf dem Programm, die eine teilweise Änderung im Kommando erbrachten. Gleich blieb der Hauptmann Peter Strasser, zu seinem Stellvertreter wurde Zugführer Karl Kramer gewählt, der in dieser Funktion die langjährigen Vorgänger Bürgermeister Rudolf Egger und Ferdinand Moser ablöste. Die Stelle des Kassiers nahm Herr Kirchwegerer, die Stelle des Schriftführers Herr Kurt Strasser ein.

Ihr 75jähriges Bestehen feierte die Freiwillige Feuerwehr Rabenstein am 4. März 1956. Diese 75. Jahreshauptversammlung war aber auch in anderer Hinsicht noch bemerkenswert, sie war die erste in der Zweiten Republik, die in Freiheit abgehalten werden konnte.

1958 erreichte die erste Wettkampfgruppe in Herzogenburg das Bronzene und Silberne Leistungsabzeichen.

Am 19. Mai 1958 setzte das Kommando der Feuerwehr Rabenstein in einem Schreiben das Landesfeuerwehrkommando von der Absicht in Kenntnis, ein Löschfahrzeug anzukaufen „damit wir so schnell als möglich ein neues Fahrzeug bekommen, da wir in unsere alten Fahrzeuge nur dauernd Geld hineinstecken müssen, um sie halbwegs fahrbereit zu halten“, wie Hauptmann Strasser darin betont.

Von dieser ersten Kontaktnahme bis zur Weihe des neuen Wagens verging kaum mehr als ein Jahr. Nur wer Einblick hat, kann jedoch ermessen, welcher Aufwand an Bemühungen dazwischen lag, und er bescheinigt dem Kommando Organisationstalent und verantwortungsvolle Umsicht.

 

Mit dem Ankauf des fabrikneuen „Opel Blitz“ und der „Hochdruckkreiselpumpe RV 125“ besaß die Freiwillige Feuerwehr Rabenstein nun nicht nur eines der neuesten Löschgruppenfahrzeuge, sondern war auch in der Entwicklung der Wehr selbst eine neue Ära angebrochen!

Die Wehr im Aufbruch

1959: Vom 9. – 14 Juni sucht eine noch nie dagewesene Hochwasserkatastrophe unseren Ort heim. Die Pielach und ihre Zuflüsse treten infolge tagelanger Regenfälle aus den Ufern und überschwemmen weite Teile des Gemeindegebietes. Eine Pioniereinheit wird zur Beseitigung der Unwetterschäden herangezogen.
Beim Bezirksfeuerwehrtag in Kirchberg werden verdiente Männer der Feuerwehr Rabenstein geehrt. Herr Julius Ablasser sen. erhält die Ehrenmedaille der NÖ. Landesregierung für 50jährige Dienstzeit, Bezirkskommandantstellvertreter Peter Strasser die Silberne, Zeugwart Hermann Bauda das Bronzene Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbandes                 (14. Juni).
Am 2. August weiht P. Robert Docekal das neu angekaufte Löschfahrzeug „Opel Blitz“. Bürgermeister Rudolf Egger skizziert die Entwicklung der Ausrüstung der Wehr und appelliert an die Jugend, der Feuerwehr beizutreten. In seiner Dankadresse verspricht Hauptmann Peter Strasser, das neue Gerät stets einsatzbereit zu halten. Eine Einsatzgruppe der Ortsfeuerwehr stellt in einer Schauübung die arbeits- und wirkungsweise der Neuerwerbung eindrucksvoll unter Beweis.

Die erste Wettkampfgruppe unserer Feuerwehr beim NÖ Landesleistungsbewerb 1958 in Herzogenburg,
vl.: Ferdinand Hör, Rudolf Winter, Wilhelm Triml, Karl Höninger, Kurt Strasser, Anton Steinwendtner, Alois Hör,
Leopold Moser, Friedrich Heumesser, Im Hintergrund das Löschfahrzeug Opel Blitz mit Vorbaupumpe

     

Franz Zeller und Josef Kirchwegerer halten 
Besprechung  

Wilhelm Rudolf, Karl Wagner und Ferdinand Hör im Gespräch

 
1960:   Das Jahr ist verstärkt der Ausrüstung der Feuerwehr mit Uniformen gewidmet, überdies hat sich der Personalstand erhöht. 
 
 
 
 
Franz Braunsteiner, Franz Zeller, Ferdinand Moser und 
Rudolf Steinwendtner in gemütlicher Runde


 

 

 

 

1961:   9.Jul: Die Freiwillige Feuerwehr feiert ihren 80. Geburtstag Der Auftakt zu den Feierlichkeiten beginnt schon einen Tag vorher mit einer Schauübung und einem Fackelzug durch den festlichen geschmückten Ort. Vom ˶ Egger Berg ̋ leuchtet in Flammenschrift der  ˶ Acht - ziger ̋ . Nach dem Festgottesdienst und einer Ehrung beim Kriegerdenkmal treten im Bad 29 Wettkampfgruppen zu Kameradschaftswettkämpfen an.

 
 
 
 
 
Zwei Kommandanten unserer Feuerwehr früherer Jahre vl.:  Karl Kramer,  Peter Strasser
 

 

 

 

 

 

1962:  Mit Jahresbeginn wird der bisherige Kommandantstellvertreter Karl Kramer neuer
Feuerwehrhauptmann, sein Stellvertreter Karl Pönisch; Peter Strasser wird zum Ehren-Kommandanten ernannt

1963:   Im Beisein zahlreicher Ehrengäste begibt sich am 30. Juni der Festzug der Feuerwehr vom Gerätehaus zum Schulhof,
wo im Anschluss an den Festgottesdienst das geländegängige Berglandlöschfahrzeug „Puch Haflinger“ und eine „Rosenbauer
Tragkraftspritze“ der Type „Automatik 75 VW“ geweiht werden.
 
1964: Nach dem Gottesdienst am 3. Mai zu Ehren des Patrons, des Hl. Florian, wird ein tragbares Pumpenaggregat, eine Tragkraftspritze der Type „RL 25“, geweiht.

Am 19. September wütet ein Großbrand im Folienwalzwerk der Fa. Teich in Mühlhofen.
20 Feuerwehren mit 260 Mann bekämpfen vergebens den Brand einer 2700 mgroßen Halle. Der Rabensteiner Josef Rolke, der dort beschäftigt ist, stürzt beim Versuch, durch Abreißen des Daches die kostbaren Maschinen zu retten, sieben Meter ab. Seinen Verletzungen und den Verbrennungen erliegt er am 1. Oktober.
Am 25. September brennen im Anwesen des Herrn Hirschsteiner, Tradigist 15, die gesamten Wirtschaftgebäude nieder, das Wohnhaus kann gerettet werden.

1965: Bei den am 8. August stattfindenden Kameradschaftswettkämpfen stellen sich 46 Mannschaften mit 450 Teilnehmern den Kampfrichtern. Sieger wird St. Leonhard II, knapp gefolgt von Atzenbrugg und St. Leonhard I.

1968:  Am 10. Oktober bricht im Sägewerk der Fa. Teich in Dorf Au ein Brand aus. Der Dachstuhl entzündet sich vermutlich durch Wärmestau, der sich im Niederdruckkessel der automatischen Dampfheizung gebildet hat.
In etwas mehr als einer Stunde wird der Brand von fünf Feuerwehren erfolgreich bekämpft. Die Gegend ist taghell erleuchtet.

1970:  Die Feuerwehren unseres Landes erleben  organisatorische Veränderungen. Auf Beschluss der Sicherheitsdirektion  werden alle Wehren zu Körperschaften des öffentlichen Rechts.

1971: 90jähriges Gründungsfest vom 24. Juli bis 25. Juli, verbunden mit Segnung eines tragbaren Funkgerätes, zweier schwerer Atemschutzgeräte mit Reserveflaschen und einer Schmutzwasserpumpe.
Neuwahl des Feuerwehrkommandos:
Kommandant: Karl Kramer, Kommandantstellvertreter: Rudolf Winter

1972:   Abschnittswettkämpfe am Sportplatz Rabenstein. 62 Wettkampfgruppen kämpfen um Pokale.
Neuwahl des Feuerwehrkommandos:
Kommandant: Karl Pönisch, Kommandantstellvertreter: Rudolf Winter.
Herr Karl Kramer wird Ehrenkommandant.
4. November: Tod unseres Ehrenkommandanten Peter Strasser.

1973:   Ein Tanklöschfahrzeug der Marke Mercedes 911 mit 2000 Liter Tankinhalt wird bei der Firma Rosenbauer bestellt.

1974: 11. August – feierliche Segnung des Tanklöschfahrzeuges, verbunden mit einer Feldmesse am Badparkplatz, gehalten von Geistlicher Rat P. Robert Docekal.
Als Patinnen fungieren Frau Hermine Tschabek und Frau Henriette Ernst.

Bereits drei Wochen vorher wird das Tanklöschfahrzeug beim Brand des Gehöftes Obersattel eingesetzt. Da das Fahrzeug noch nicht angemeldet ist, musste mit Überstellungskennzeichen zum Einsatz ausgerückt werden.

1975:   Eine Seilwinde wird für das Tanklöschfahrzeug bestellt. Zugleistung 4.500 kg,
Preis: ca. S 70.000,--.
Anfang Juli schwere Hochwasserkatastrophe in unserer Ortschaft. Tag und Nacht stehen unsere Feuerwehrmänner im Einsatz. Beim Hause Neugebauer wird die Bundesstraße weggerissen.
Edmund Radlbauer erwirbt das Leistungsabzeichen in Gold.

1976: Neuwahl des Kommandos am 11. Jänner.
Kommandant: Karl Pönisch
Kommandantstellvertreter: Josef Zehetner
15. Mai: Tod unseres langjährigen Schriftführers Sepp Pirgmaier
4 Brandeinsätze  60 technische Einsätze

1977: 1. Jänner: Brand bei Gehöft „Oberer“ in Tradigist
30. Juli: Tod unseres Ehrenkommandanten Karl Kramer
7 Brandeinsätze  29 technische Hilfeleistungen

1978: Pater Paulus Müllner wird Feuerwehrkurat unserer Feuerwehr
25. August: Brand im Haus Kilian 
18. November: Brand ASBÖ Garage 
4 Brandeinsätze  80 technische Hilfeleistungen
Wegen anhaltender Trockenheit kam es in den höher gelegenen Gehöften zu akutem Wassermangel. Unsere Feuerwehrmänner transportierten 120.000 Liter Wasser zu diesen Häusern.

1979: Als erste Feuerwehr des Feuerwehrabschnittes Kirchberg erfolgt am 12. Jänner die Gründung einer Feuerwehrjugend, 12 Burschen traten unserer Wehr bei.
26. März: Tod unseres langjährigen Feuerwehrmitgliedes Rudolf Steinwendtner.
28. Mai: Einen der schwersten Brandeinsätze in der Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Rabenstein hatten wir beim Brand des Gehöftes Thalhammer im Röhrenbach
(ca. 700m  Seehöhe). Sieben Feuerwehren unseres Abschnittes waren mit 150 Mann im Einsatz. Ca. 1500 Meter Schlauchmaterial wurden verlegt. 
Einen Tag später wurden wir zu einer Traktorbergung in die Steinklamm gerufen. Ein Mann lag im Flussbett der Pielach unter seinem Traktor. Mit Hilfe der Seilwinde und des Greifzuges konnte der Mann ohne gesundheitliche Schäden gerettet werden.
Ein VW-Kommandofahrzeug wurde in den Dienst unserer Wehr gestellt.
29. November: Tod unseres Ehrenkommandanten Stellvertreter Rudolf Egger.
3 Brandeinsätze  28 technische Hilfeleistungen

1980: Florianimesse im Pfarrgarten mit anschließender Segnung des neuen VW-Kommandofahrzeuges durch Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner.
Der Rohbau des neuerbauten Feuerwehrhauses wird fertig. Ab Oktober beginnen wir mit den ersten Arbeiten im Hausinneren. Ca. 500 Arbeitsstunden wurden in Eigenregie aufgebracht.
Johann Hebauer und Leopold Zeller erwerben das Leistungsabzeichen in Gold.
2 Brandeinsätze  52 technische Hilfeleistungen
Mit den Vorbereitungen zum Jubiläumsfest anlässlich des 100jährigen Bestandes unserer Wehr, sowie dem Neubau des Feuerwehrhauses, ging das Jahr seinem Ende zu.

1981:   6. Jänner:Neuwahl des Feuerwehrkommandos
Kommandant: OBI Karl  Pönisch, Kommandantstellvertreter:  BI Josef  Zehetner,
Leiter des Verwaltungsdienstes:  V Anton Steinwendtner
Das Jahr 1981 war in der Geschichte unserer Feuerwehr ein sehr bedeutungsvolles Jahr, da am 16. August das neuerbaute Feuerwehrhaus seiner Bestimmung übergeben wurde. Außerdem wurde das 100. Gründungsjubiläum gefeiert.
Kommandant Karl Pönisch konnte dazu eine große Anzahl von Festgästen wie Bezirkshauptmann Dr. Josef Sodar von der BH St. Pölten, Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Wilfried Weissgärber, EOBR Ing. Otto Spinka, wirkl. Hofrat Mag. Horst Rainer Sekyra, Franz Steinwendtner und Johann Scherner als Vertreter der Gendarmerie, Bürgermeister Michael Pirgmaier, Vzbgm. Leopold Gansch,  FARZT OMR Dr. Norbert Stolz, Abschnittsfeuerwehrkommandant BR Konrad Lampel, ABI Anton Mayer, HV Hans Hütthaler begrüßen. Das neue Feuerwehrhaus wurde von FKUR P. Paulus Müllner gesegnet.
Unsere Patin, Frau Hermine Tschabek, übergab Feuerwehrkommandant Karl Pönisch eine handgeschnitzte Florianistatue. Die Statue wurde vom Rabensteiner Künstler Johann Zeuner angefertigt.
Der Abschnittsfeuerwehrtag wurde am 15. August im Gasthaus Lichtenegger abgehalten.
Johann Schönbäck wird durch BR Konrad Lampl zum Sachbearbeiter für die Feuerwehrjugend des Feuerwehrabschnittes Kirchberg / Pielach ernannt.
Einsätze: 7 Brandeinsätze,  36 technische Einsätze

 

Feuerwehrkommandant  OBI Karl Pönisch               Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner bei der Segnung
Salutiert bei der Landeshymne                                des neuen Feuerwehrhaus am 16. August 1981
 

 

                           Abriss des alten Feuerwehrhauses 1981
 

Die Feuerwehr und ihre technische Entwicklung

1982:   September 1982: Unser neues Kleinlöschfahrzeug VW LT 35 wurde in Betrieb genommen.
Verkauf unseres Löschfahrzeuges Marke Opel Blitz mit Vorbaupumpe.
15 Feuerwehrmänner unserer Wehr besuchten in Kirchberg die Ausbildung zum neu geschaffenen Verkehrsreglerlehrgang der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten.
Einsätze:   4 Brandeinsätze, 78 technische Einsätze

1983:  5. Mai: Segnung des neuen Kleinlöschfahrzeuges LT 35 durch Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner. Patinnen: Frau Immaculata Stolz und Frau Waltraud Buder
Ankauf eines Tragkraftspritzenanhängers sowie eines Notstromaggregates Bosch Eisemann mit einer Leistung von           8,5 kVA
Einsätze:  7 Brandeinsätze,  105 technische Einsätze

1984:  4. August: Teilnahme beim Begräbnis unseres langjährigen Pfarrers Herrn Geistlichen Rat
P. Robert Docekal
Ankauf von 3 neuen Atemschutzgeräten für das KLF VW LT 35.
Teilnahme beim ersten Florianimarsch nach Mariazell.
22. November: Großbrand in Loich / Dobersnigg bei der Fa. Krippl – Fenstererzeugung.
Einsätze:         2 Brandeinsätze, 52 technische Einsätze

1985:  In diesem Jahr mussten wir drei Feuerwehrkameraden unserer Feuerwehr auf den Friedhof begleiten.
23. Jänner: Zugskommandant BM Alois Hör verstarb im 66. Lebensjahr.
13. Mai: Andreas Wiesbauer, Mitglied unserer Feuerwehrjugend, verstarb im 14. Lebensjahr
9. August: Ehrenlöschmeister Franz Zeller verstarb im 78. Lebensjahr.
2 Mann konnten erfolgreich das Leistungsabzeichen in Gold in der NÖ Landes-Feuerwehrschule Tulln erwerben:             OLM Peter Reisenhofer und HFM Johann Schönbäck.
Ankauf von 11 Stück Funkmeldeempfänger
Einsätze:  4 Brandeinsätze, 34 technische Einsätze

1986:  6. Jänner: Neuwahl des Feuerwehrkommandos:
Kommandant: OBI  Peter Reisenhofer, Kommandantstellvertreter:   BI  Willibald Hör,
Leiter des Verwaltungsdienstes: V  Anton Steinwendtner.
Dr. Michael Stolz wurde zum Feuerwehrarzt ernannt
09. September: Hauptfeuerwehrmann Andreas Karner verstarb nach einem tragischen Arbeitsunfall im 33. Lebensjahr
Einsätze:  4 Brandeinsätze, 73 technische Einsätze   

 
 
 
 
 
 
   Segnung des neuen Rüstfahrzeuges 1987
   durch Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner
                                                                                                                                                             
 
 
 
 
 
1987:  15. August: Ehrenlöschmeister Heinrich Hebauer verstarb im 75. Lebensjahr.
Beim Sommerfest 1987 wurde unser neues Kleinrüstfahrzeug VW LT 40 mit Allradantrieb durch FKUR P. Paulus Müllner gesegnet. Patinnen:
Frau Maria Egger und Frau Maria Schwaiger Verkauf unseres Berglandlöschfahrzeuges Steyr Puch Haflinger Bj. 1962 
18. Dezember: Neuwahl des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg/P. Abschnittsfeuerwehrkommandant:   BR Wilhelm Ertl, Abschnittsfeuerwehrkommandantstellvertreter: 
ABI  Josef Schindlegger Leiter des Verwaltungsdienstes im Abschnitt: HV OSR Hans Hütthaler

Einsätze:  8 Brandeinsätze, 46 technische Einsätze

1988:   Ehrenlöschmeister Heinrich Zeller verstarb am 11. März 1988 im 79. Lebensjahr
Einsätze:  4 Brandeinsätze, 65 technische Einsätze

1989:   Ehrenfeuerwehrarzt OMR Dr. Norbert Stolz verstarb am 06.04.1989 im 72. Lebensjahr.
26. und 27.Juni: 2 Großbrände bei der Fa. Teich in Mühlhofen
Ehrenhauptlöschmeister Ferdinand Hör verstarb am 17.10.1989 im 69. Lebensjahr.
Beim Sommerfest 1989 wurde das neue Kommandofahrzeug VW-Bus Caravelle mit Allradantrieb von FKUR P. Paulus Müllner gesegnet.
Patinnen: Frau Anna Sassmann und Frau Helga Lechner.
Einsätze:   6 Brandeinsätze,  76 technische Einsätze

1990:   Ankauf einer neuen Tragkraftspitze Marke Ziegler TS 12. Generalreparatur unseres Tanklöschfahrzeuges Mercedes 911 durch die Fa. Rosenbauer und die Fa. Mercedes Figl.
Verkauf des Dienstmotorrades ( Krad ) Marke Puch 175
Einsätze:  1 Brandeinsätze, 76 technische. Einsätze

1991:   Neuwahl des Kommandos: Kommandant:   OBI Willibald Hör, Kommandantstellvertreter:   BI  Erich Winter, Leiter des Verwaltungsdienstes: V  Anton Steinwendtner
16. Juni: Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb in Rabenstein anlässlich des 110-jährigen Bestandsjubiläums.
Ankauf von weiteren 11 Stück Funkmeldeempfänger sowie eines Zeltes für die Feuerwehrjugend.
Beim Sommerfest wird die neue Tragkraftspritze Marke Ziegler TS 12 durch FKUR P. Paulus Müllner gesegnet. Patin: Frau Leopoldine Braunsteiner
Einsätze:  9 Brandeinsätze, 197 technische Einsätze ( davon 122 Hochwassereinsätze )

1992:   Erneuerung des Schulungsraumes im Feuerwehrhaus. Aufnahme der Gespräche mit der Marktgemeinde Rabenstein bezüglich Ankaufs eines neuen Tanklöschfahrzeuges.
30. Oktober: OLM Johann Schönbäck erwirbt das Funkleistungsabzeichen in Gold.
Feuerwehrkurat P. Paulus Müllner verlässt unsere Pfarre und wird Stadtpfarrer in Hainfeld.
Einsätze:  7 Brandeinsätze, 62 technische Einsätze

1993:   Teilnahme bei der Amtseinführung unseres neuen Pfarrers Herrn Mag. P. Benedikt Triebl
August: Ein neues Tanklöschfahrzeug Marke Mercedes Benz 1227 AF, 16 t Gesamtgewicht, 270 PS Leistung, Wasserinhalt 3000 Liter, wird bei der Fa. Rosenbauer bestellt.
OLM Johann Schönbäck wird zum Bezirkssachbearbeiter Feuerwehrjugend ernannt.
30. Oktober: HFM Klaus Schindlegger erwirbt das Funkleistungsabzeichen in Gold.
Einsätze:   5 Brandeinsätze, 53 technische Einsätze

1994:   18. Februar: Das neue Tanklöschfahrzeug Mercedes Benz 1227 AF, 3000 Liter, mit einer hydraulischen 5 t Seilwinde Marke Rotzler und einem Wasserwerfer wird in den Dienst unserer Feuerwehr gestellt.
Das bisher in Verwendung befindliche Tanklöschfahrzeug Mercedes 911, 2000 Liter, wird an die Freiwillige Feuerwehr Waldreichs / Waldviertel am 04.06.1994 verkauft.
Beim Sommerfest 1994 wird unser neues Tanklöschfahrzeug von Konsistoralrat P. Leo Rapolter vom Stift Göttweig, im Anschluss einer Festmesse gesegnet.
Patinnen:Frau Helga Schmit und Frau Susanne Schönbäck
Die Diensträume im Feuerwehrhaus werden umgebaut.
Einsätze:   3 Brandeinsätze, 70 technische Einsätze

1995:   Weitere Umgestaltung der Diensträume im Feuerwehrhaus.
Unsere Feuerwehrjugend wird beim Ideenwettbewerb des NÖ Landesfeuerwehrverbandes Landessieger. Als Belohnung gibt es einen Aufenthalt vom 28. bis 30. April beim Tiroler Landesfeuerwehrverband in der Landesfeuerwehrschule in Innsbruck. Die Burschen samt dem Betreuerteam konnten unvergessliche Tage in der Landeshauptstadt von Tirol verbringen. Der Bürgermeister von Innsbruck Prof. Dr. Hermann v. Staa empfing persönlich die Rabensteiner Delegation im Rathaus.
Unser Bezirksfeuerwehrkommandant OBR Wilfried Weissgärber wird neuer Landesfeuerwehrkommandant von Niederösterreich. Bei einer eindrucksvollen Feier in der Feuerwehrzentrale St. Pölten konnte eine Abordnung der Feuerwehr Rabenstein dabei sein.
Einsätze:   2 Brandeinsätze, 70 technische Einsätze

Beginn der letzten Fahrt nach Waldreichs                    Empfang im Innsbrucker Rathaus durch
zum neuen Besitzer                                                    Bürgermeister Prof. Dr. Hermann v. Staa
                                                                          

   1996:  7. Jänner: Neuwahl des Kommandos:
Kommandant: OBI  Willibald Hör, Kommandantstellvertreter:   BI  Erich Winter
Leiter des Verwaltungsdienstes:  V Herbert Daxböck
Anlässlich des 115. Gründungsjubiläum unserer Feuerwehr fand der Abschnittsfeuerwehrtag sowie der Abschnittsfeuerwehrleistungsbewerb in Rabenstein / Pielach statt.
Am 11.07.1996 verstarb nach langer und schwerer Krankheit unser Ehrenlöschmeister Franz Krennmüller im 82. Lebensjahr.
Oktober: 40 Stück neuer Feuerwehrhelme Marke Heros wurden angekauft.
Einsätze:   3 Brandeinsätze, 114 technische Einsätze ( davon 32 Hochwassereinsätze )

1997:  Ankauf von 40 Garnituren Einsatzbekleidung.
Hochwasserkatastrophe in ganz Niederösterreich am 06.07., 07.07. u. 08.07.1997
Schweres Unwetter am 19.08.1997 abends im Ortsteil Dorf – Au
Einsätze:  2 Brandeinsätze, 185 technische Einsätze ( davon 117 beim Hochwasser und beim Unwetter )

1998:  Anlässlich der Hochwasserkatastrophe von 1997 wurden 500 Stück Sandsäcke von der Marktgemeinde       Rabenstein / P. angekauft – diese wurden von uns gefüllt und sind für derartige Katastrophenfälle jederzeit verfügbar.
Der Schulungs- bzw. Jugendraum im Feuerwehrhaus wurde mit neuen Möbeln ausgestattet – diesbezüglich wurde der Feuerwehr am 21.01.1998 ein Förderungsbetrag von Frau Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop überreicht.
OBI Willibald Hör und LM Gerhard Steigenberger konnten mit Erfolg in der NÖ Landes-Feuerwehrschule Tulln das Leistungsabzeichen  in Gold erwerben.
Dechant und Pfarrer, Herr Konsistorialrat Mag. P. Benedikt Triebl wird von Landesbranddirektor Wilfried Weissgärber zum Feuerwehrkurat ernannt.
6. Juni: Großbrand des Anwesens Alois Kaiser in Warth Nr. 3.
Sämtliche Feuerwehren von Frankenfels bis St. Pölten waren bei diesem Brand während der Abend- u. Nachtstunden im Einsatz. Die Helfer der ASBÖ -Rettungsstelle Rabenstein waren mit zwei Einsatzfahrzeugen und der nötigen Besatzung während des gesamten Einsatzes vor Ort.
Einsätze:  4 Brandeinsätze, 72 technische Einsätze

 

 

Die Schüler der Volks - und Hauptschule Rabenstein/P. zu Besuch im Feuerwehrhaus  

1999:  LM Gerhard Steigenberger erwirbt in der Landesfeuerwehrschule Tulln das Funkleistungsabzeichen in Gold.
Durch den Rücktritt von Kommandantstellvertreter Erich Winter wird eine Neuwahl notwendig. Am 27.05.1999 wird unser Zugskommandant BM Edmund Radlbauer zum neuen Kommandantstellvertreter unserer Feuerwehr gewählt.
Die Fahrzeughalle unseres Feuerwehrhauses wird umgebaut. Ein neuer Industrieboden wird verlegt. 75 neue Garderoben, eine Stiefelwaschanlage, zwei Werkbänke sowie eine Schlauchstellage wurden angekauft.
Im neuen Firmengelände der Fa. VW Buder findet eine Zugsübung des Katastrophenzuges des Feuerwehrabschnittes Kirchberg/Pielach statt.
Teilnahme bei der Gewerbeausstellung des Dorferneuerungsvereines Rabenstein/P.
Katastrophale Gasexplosion in Wilhelmsburg – am Abend des 02.12.1999 wurden wir über Funk ersucht, nach diesem schrecklichen Ereignis mitzuhelfen.
Einsätze:  3 Brandeinsätze, 80 technische Einsätze

 

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Rabensteiner Gewerbeausstellung 1999
vl.: Bezirkshauptmann Hofrat Dr. Josef Sodar, Georg Haslinger, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Edmund Radlbauer I,
Erich Winter, Willibald Hör und Bürgermeister Karl Egger. Im Hintergrund das Tanklöschfahrzeug Mercedes 1227 AF, 3000 l
 

2000:  Der Umbau unserer Fahrzeughalle ist abgeschlossen.
Alle Helfer, die bei der Gaskatastrophe in Wilhelmsburg dabei waren, wurden von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in das NÖ. Landhaus geladen. In einer schlichten und einfachen Feier wurde allen Hilfskräften der Dank seitens des Landes Niederösterreich ausgesprochen.
Erich Winter wird neuer Leiter des Verwaltungsdienstes unserer Feuerwehr.
Eine EDV Anlage wird in Betrieb genommen, welche zum Datenaustausch künftig mit dem NÖ Landesfeuerwehrkommando vernetzt wird.
Weitere 10 Stück Funkmeldeempfänger wurden angekauft
Einsätze:  3 Brandeinsätze,        94 technische Einsätze

 

Ehrung verdienter Feuerwehrmänner durch unsere Gemeinde im Jahr 2000
v.l. vorne: Vizebürgermeister Gottfried Auer, Willibald Hör, Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann,
Brandrat Wilhelm Ertl, GGR Adele Kögel
hinten: Herbert Daxböck, Otto Buder, GGR Roman Daxböck, Johann Hebauer, Josef Zehetner,und Edmund Radlbauer I

 

Karl Egger wird nach 12 - jähriger Tätigkeit als Bürgermeister der Marktgemeinde Rabenstein
von seiner Feuerwehr als Dank eine Florianistatue im Mai 2000 übergeben
v.l.: Edmund Radlbauer, Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann, Bürgermeister i. r. Karl Egger und Willibald Hör

 

Eröffnung der Fotoausstellung 2001 unserer Feuerwehrjugend
vl.:  GGR Roman Daxböck, Renate Wittmann, Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann, Willibald Hör, Brandrat Franz Rußwurm,
BezInp Gerhard Sterkl, Otto Buder; vorne: Johann Schönbäck, Gerhard Steigenberger

 

Unsere Wettkampfgruppe 2001
v.l.:  Michael Kemptner, Stefan Zeller, Alfred Emsenhuber, Raimund Klingelhöfer, Wilhelm Egger I, Peter Reisenhofer, Markus Scheuchl, Markus Riedl, Johann Schönbäck ( Gerhard Steigenberger, Martin Tuschetschläger und Jürgen Sommer nicht am Bild)

2001:  26. Jänner: Neuwahl des Feuerwehrkommandos
Kommandant: OBI Willibald Hör, Kommandantstellvertreter:  BI  Johann Schönbäck
Leiter des Verwaltungsdienstes:     V Erich Winter
3. März: Neuwahl des Abschnittsfeuerwehrkommandos Kirchberg: Abschnittsfeuerwehrkommandant: BR  Franz Rußwurm, Abschnittsfeuerwehrkommandant-stellvertreter: ABI  Johann Schönbäck, Leiter des Verwaltungsdienstes im Abschnitt:      HV  Karl Luger
Anlässlich des 120 jährigen Bestandsjubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Rabenstein / Pielach fand der Abschnittsfeuerwehrtag und der Abschnittsleistungsbewerb in unserer Marktgemeinde statt. 99 Bewerbsgruppen nahmen am Bewerb teil.
13. Juni: Großbrand des Bauernhofes Rotheneder in Tradigist. Der gesamte Feuerwehrabschnitt Kirchberg / Pielach, die Freiwillige Feuerwehr Weinburg sowie eine Gruppe der Feuerwehr St. Pölten-Stadt stehen stundenlang im Einsatz.
Geschätzter Schaden:  ca. ATS 6.000.000,-.
10. bis 12.08.  Sommerfest mit Festakt „ 120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rabenstein„
4. Oktober: Bezirksfeuerwehrtag in Rabenstein: Die Feuerwehrkommanden aller Feuerwehren des Bezirkes St. Pölten treffen sich bei einer Tagung in der Sporthalle der Volks- und Hauptschule Rabenstein.

 

Abschnittsfeuerwehrtag im Mai 2001 im Gasthaus "Zum guten Tropfen"
Vorne v.l.: Landesbranddirektor Wilfried Weissgärber, Abschnittfeuerwehrkommandant Brandrat Franz Rußwurm,
Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann, Vertreter der Bezirkshauptmannschaft St. Pölten Mag. Gottfried Hagel

 

Abschnittsleistungsbewerb am 17. Juni 2001 am Sportplatz Rabenstein/P. Brandrat Franz Rußwurm,
Bürgermeister Ing. Kurt Wittmann und Landesbranddirektor Wilfried Weissgärber bei der Siegerverkündung
Rechts.: Bewerbsleiter Johann Kamerhuber aus St. Pantaleon

 

Die Chronik wurde erstellt durch Mag. Roman Daxböck (1881 bis 1981) und ergänzt von EOBI Willibald Hör (1981 bis 2001) und stellt eine Abschrift der Festschrift „120 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rabenstein“ dar.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

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